Deutsch-Türkische Gesellschaft Bayern e.V.
Veranstaltungen in München in den Jahren 2000-2012
Donnerstag, 19. April 2012, 19 Uhr c.t.
Die Tugra – das kalligraphische Herrschaftssymbol der osmanischen Sultane
Prof. Dr. Hans Georg Majer (LMU München)
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Kalligraphisch gestaltet und oft prächtig illuminiert symbolisiert die Tugra den einzelnen Sultan und gleichzeitig die gesamte Dynastie Osman. Form und Inhalt variieren im Lauf der Jahrhunderte, doch stets bleibt sie erkennbar. Sie machte jede Urkunde zum Sultansbefehl, dem unbedingt zu gehorchen war, drang in alle Winkel des Reiches, beeinflusste Schicksale, erschien vor den Augen fremder Herrscher, wurde und wird nachgeahmt bis in unsere Tage.
Montag, 13. Februar 2012, 19 Uhr
DEUTSCH aus LIEBE - Ein Film von Barbara Trottnow
Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek - Gasteig, Rosenheimer Str. 5, 81667 München
Ein Deutschkurs in der türkischen Stadt Balikesir ist der Ausgangspunkt für diese Langzeitbeobachtung. Die Teilnehmerinnen lernen Deutsch, weil sie einen in Deutschland lebenden türkischen Mann heiraten und zu ihm ziehen wollen. Der Film begleitet drei Frauen aus diesem Kurs auf ihrem Weg von der Türkei nach Deutschland, in ein neues Leben. Ohne Klischees und Vorurteile zu bedienen, bietet der Film die Chance, die jungen Frauen aus der Türkei kennen zu lernen. Die Zuschauer können sich selbst ein Bild machen, Menschen und Szenen sprechen für sich.
Montag, 12. Dezember 2011, 19 Uhr c.t.
Monumental Tombs in the Granikus River Valley
Prof. Dr. C. Brian Rose (University of Pennsylvania)
Großer Hörsaal 242, Institut für Klassische Archäologie, Katharina-von-Bora-Str. 10, 80333 München
This lecture provides an overview of a survey conducted in the Granicus River Valley in northwestern Turkey between 2004 and 2007. Included is a discussion of the monumental tumuli that have been excavated there. These include Gümusçay, which yielded the Polyxena sarcophagus and the tomb of a child still surrounded by gold jewelry; Dedetepe, which featured painted marble klinai; and Çan, which contained a painted sarcophagus of early 4th c. B.C. date.
Donnerstag, 17. November 2011, 19 Uhr c.t.
„Evliya Çelebi“
Vor 400 Jahren wurde der bedeutendste Landreisende der jüngeren Geschichte geboren!
Prof. Dr. Klaus Kreiser (Berlin)
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Wie durch ein Wunder haben sich alle zehn Bände
des monumentalen Werks von Evliya Çelebi (geb. 1611-gest. nach 1683) erhalten. Angesichts des riesigen Umfangs seines “Reisebuchs“ ist die Tatsache seiner immer noch geringen Bekanntheit außerhalb der Türkei mehr als erstaunlich. Erst im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts kann von einem breiten wissenschaftlichen Interesse am Seyahatname gesprochen werden. Evliyas Aufzeichnungen reichen von der nüchternen, fast buchhalterischen Registrierung des Baubestands zahlloser Städte über farbige Erzählungen in der Ersten Person bis zu linguistischen, ethnographischen und kulinarischen Details.
Mittwoch, 26. Oktober 2011, 19 Uhr
DAS NEUE DEUTSCHLAND -
Alle müssen sich integrieren: nicht nur Aygül Özkan, sondern auch Roland Koch und Markus Söder
Prof. Dr. Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung München)
Presseclub München, Marienplatz 22 (2. Etage)
Türkische Leistungsträger sind in der deutschen Gesellschaft und in der Politik angekommen. Sie sind wichtige Stützen des Arbeitsmarktes, Unternehmer und Kaufleute, Universitätslehrer, Parteivorsitzende und Minister. Sind das die Zeichen für eine erfolgreiche Integration? Oder nur Ausnahmen von einem alltäglichen Nebeneinander statt Miteinander? Was verlangt Integration von den Migranten und von den Altbürgern? In dieser Frage stecken viele weitere Fragezeichen, für die auch nach 50 Jahren immer noch Antworten gesucht werden.
Donnerstag, 19. Mai 2011, 19 Uhr
OYA – Von osmanischer Mode zu türkischer Volkskunst
Ausstellungseröffnung
Ravi Gallery, Staatliches Museum für Völkerkunde, Maximilianstraße 42, 80538 München
Die Ausstellung der feinen Nadelarbeiten als kunstvoller Schmuck an verschiedensten Textilien (insbesondere an Kopftüchern) wurde von Gérard Maizou und Dr. Kathrin Müller konzipiert, die das Thema bereits in einem einführenden Vortrag vorstellten.
Mittwoch, 18. Mai 2011, 19 Uhr
Ein Garten für den Sultan / Ottoman Gardens and Flowers
Prof. Dr. Nurhan Atasoy (Istanbul)
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Prof. Dr. Nurhan Atasoy gehört zu den bekanntesten Wissenschaftlern auf dem Gebiet der türkischen und islamischen Kunst weltweit und hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten. Sie lehrte an Universitäten in Istanbul und im Ausland und veröffentlichte zahlreiche Werke zu Keramik, Miniaturen und Textilien, die zu Standardwerken zählen.
Donnerstag, 7. April 2011, 19 Uhr
Schwäbische Türkei - Auf Spurensuche im
ungarischen Pécs / Fünfkirchen, der Kulturhauptstadt Europas 2010
Dr. Ortfried Kotzian,
Direktor „Haus des Deutschen Ostens“ (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und
Frauen)
Haus des Deutschen Ostens, Lilienberg 5, 81669 München (S-Bahn "Rosenheimer
Platz" oder Tram-Linie 18 "Am Gasteig")
Eine „schwäbische Türkei“ soll es geben,
die weder in der Türkei noch in Schwaben zu finden ist? Dass man die Region im Süden Ungarns mit dem Zentrum Pécs
/ Fünfkirchen findet, ist für Deutsche und Türken eher eine Überraschung im Kulturraum Südosteuropa. Die
Spurensuche, auf die sich eine Studienreisegruppe des Hauses des Deutschen Ostens 2010 ins Reich der
Stephanskrone begeben hat, förderte im historischen Ungarn Interessantes zu Tage: Die engen kulturellen
Verflechtungen der verschiedensten Völker und Religionen sind Beispiele für ein Europa der Vielfalt.
Donnerstag, 10. Februar 2011, 19 Uhr
OYA - Von osmanischer Mode zu
türkischer Volkskunst
Dr. Kathrin Müller (Arabistin) & Gérard J. Maizou (Journalist und
Fotograf)
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539
München
Vor hundert Jahren war das Tragen von Oya im osmanischen Reich Mode; heute
ist in der Türkei das Anfertigen von Oya eine beliebte Volkskunst. Im frühen 19. Jahrhundert treten sie in
Erscheinung - bunte Blüten aus feinster seidener Nadelspitze. Oya werden mit Vorstellungen aus dem Volksglauben
und alten Mythen verbunden. Nach altem Brauch verwahrt man sie in der Brauttruhe; sie werden auch auf dem Bazar
verkauft und im Internet angeboten.
Donnerstag, 3. Februar 2011, 20 Uhr
Ein Flügel am Goldenen Horn
Klavierabend mit Aylin Aykan
Black Box im Gasteig, Rosenheimer Str.
5, 81667 München
Aylin Aykan spielt an diesem Abend Werke von osmanischen
Komponisten sowie von Adnan Saygun, Ferit Alnar, Hasan Uçarsu und Eigenkompositionen. Die Münchner Pianistin
Aylin Aykan beschäftigt sich seit Jahren neben den europäischen Klassikern auch mit den modernen klassischen
Komponisten der Türkei und gilt als Spezialistin, was die Entwicklung der türkischen Klaviermusik betrifft.
Dienstag, 11. Januar 2011, 19 Uhr c.t.
Das Geschenk des Großherzogs der
Toskana von 1587 in der Türkischen Cammer
Holger Schuckelt (Kurator der Ausstellung „Die
Türkische Cammer“, Dresden)
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz
1, 80539 München
Als Kurfürst Christian I. von Sachsen 1586 an die Macht kam,
schickte er einen Gesandten nach Süden, um die guten Beziehungen Sachsens zu den Fürstenhäusern Italiens
auszubauen. Mehrere italienische Herzöge schickten im Zuge dieser Gesandtschaftsreise umfangreiche Geschenke nach
Dresden, die zu einem großen Teil aus orientalischen Prunkwaffen bestanden, von denen einige auch 1910 in München
ausgestellt waren. In diesem Vortrag sollen diese Geschenke und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu einzelnen
Stücken genauer vorgestellt werden.
Dienstag, 7. Dezember 2010, 19 Uhr c.t.
Die Kral Tepesi /
Vasili-Rettungsgrabung (Nordzypern) - Vorläufige Ergebnisse
Dr. Uwe Müller (Eastern
Mediterranean University, Gazimagosa/Nordzypern)
Hörsaal 006,
Geisteswissenschaftliches Gebäude der Ludwig-Maximilians-Universität, Schellingstraße 3 (S), 80799
München
Ende Juni 2004 wurde auf dem Hügel Kral Tepesi/Vasili in der Nähe des
nordzyprischen Dorfes Kaleburnu/Galinoporni durch Zufall der bislang größte Fertigwarenhort von
Bronzegegenständen gefunden. Die umliegende Bebauung einer bis dahin unbekannten Besiedlung der Späten Bronzezeit
auf dem Hügel ist durch Erosion und andere Faktoren aufs Höchste gefährdet. Seit 2005 finden hier
Rettungsgrabungen eines internationalen Teams statt. Die vorläufigen Resultate dieser Untersuchungen werfen eine
Vielzahl neuer Fragen bezüglich der Geschichte und Struktur der Spätbronzezeit Zyperns und der weiteren Region
auf.
Dienstag, 16. November 2010, 18 Uhr s.t.
The Ideal and the Real:City and
Citadel Walls of the Anatolian Seljuks in the early 13th century
Prof. Dr. Scott Redford (Koç
University, Istanbul)
Hörsaal E 004, LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1,
80539 München
In zwei relativ kurzen Zeiträumen, zwischen 1215 und 1230, bauten
oder erneuerten die anatolischen Seldschuken Burg- und Stadtmauern vieler Städte. Im Mittelpunkt des Vortrags
stehen die Inschriften- und Dekorprogramme von vier Städten: Sinop, Antalya, Konya, und Alanya. Die vom
seldschukischen Staat in Anatolien in Auftrag gegebenen Bauten, Skulpturen und Inschriften reflektieren Ideologie
und Bestrebung des Staates sowie seine Einbettung in die lokalen und internationalen Entwicklungen der Zeit. Dazu
gehört die Folgezeit des 4. Kreuzzugs wie auch die Veränderungen in Reihen der herrschenden Elite der
Seldschuken.
Donnerstag, 22. April 2010, 19 Uhr c.t.
Ungleiche Nachbarn: Außenpolitik
zwischen Venedig und dem Osmanischen Reich - Strategien und Agenten
Botschafter a. D. Dr.
Ekkehard Eickhoff
Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ),
Amalienstraße 38, 80799 München
Über vier Jahrhunderte waren die Osmanen Nachbarn
der Republik Venedig und ihrer kolonialen Besitzungen in der Ägäis und in Dalmatien. Nirgendwo im abendländischen
Europa war man mit den inneren Zuständen und den militärischen Kräften des Osmanischen Reichs besser vertraut als
in der Lagunenstadt. Aber gegen ihre Handelsinteressen wurde die Republik wieder und wieder in verlustreiche
Konflikte mit der Hohen Pforte hineingezogen. Mit oft verwegenen Strategien und Methoden wusste Venedig sich
gegen die offenkundige Übermacht des Osmanischen Imperiums zu behaupten. Ekkehard Eickhoff, geb. 1927 in Berlin,
habilitierte sich 1973 an der Universität Stuttgart für Mittelalterliche und Neuere Geschichte. Seit 1953 gehörte
er dem Auswärtigen Dienst an. Er war von 1988 bis 1992 Botschafter in der Türkei.
Mittwoch, 24. März 2010, 19 Uhr c.t.
Filmpräsentation: Liebe, Respekt und
mein Auto
Ein Film von Tuna Kaptan
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude,
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Sie ist 83 Jahre alt, lebt in Ankara,
und Liebe, Respekt und ihr Auto sind die drei wichtigsten Dinge im Leben von Mualla Erverdi – der Großmutter des
Regisseurs. Kaptan zeichnet das Portrait im Hier und Jetzt einer modernen türkischen Frau, jenseits existierender
Klischeebilder. Eine Liebeserklärung an die Gabe, den Moment zu genießen, und zu erkennen, welche Kostbarkeiten
das Leben bietet. Im Anschluss an die Filmvorführung dürfen wir Sie zu einer kleinen Diskussionsrunde mit Frau
Mualla Erverdi einladen.
Donnerstag, 4. Februar 2010, 19 Uhr c.t.
Zwischen Politik und Tourismus,
Archäologie und Denkmalpflege in Nordzypern – ein Zustandsbericht
Assoc. Prof. Dr. Marc
Fehlmann (Eastern Mediterranean University, Famagusta)
Hörsaal M 014, LMU
Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Die Ereignisse von 1974
erbrachten einschneidende Folgen für das kulturelle Erbe im nördlichen Teil Zyperns: internationale Forscherteams
bleiben seither ihren z.T. Jahrzehnte alten Grabungen fern, zahlreiche Kirchen und archäologische Stätten wurden
und werden systematisch geplündert, eine professionelle staatliche Denkmalpflege steckt noch immer in ihren
Anfängen, und internationale Hilfe ist aufgrund der politischen Lage – auch Seitens der UNESCO - kaum möglich.
Gleichwohl hat sich seit 2004 die Situation etwas verbessert. Der Referent stellt die bedeutendsten Denkmäler und
konservatorischen Maßnahmen der letzten Jahre vor und erklärt die Situation des kulturellen Erbes Nordzyperns
innerhalb der aktuellen politischen Situation.
Dienstag, 19. Januar 2010, 19 Uhr c.t.
Entstehung, Entwicklung und
Tradition der hethitischen Dienstanweisungen
Prof. Dr. Jared L. Miller (Institut für
Assyriologie und Hethitologie, LMU München)
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude,
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Von der Bronzezeit bis zur Zeit des
osmanischen Reiches wurden große Territorien von Anatolien aus beherrscht und verwaltet. Der Vortrag nimmt die
frühesten und aufschlussreichsten Instrumente der Reichsverwaltung – die hethitische Instruktionen oder
Dienstanweisungen – die sich an Beamte, Priester, Provinzgouverneure und weitere Amtsträger des hethitischen
Reiches richteten, unter die Lupe.
Donnerstag, 10. Dezember 2009, 19 Uhr c.t.
Mauern als
Grenzen
Prof. Dr. Astrid Nunn (Institut für Altertumswissenschaften,
Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude,
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Der Fall der deutsch-deutschen Mauer
jährt sich zum 20. Mal, Anlass genug zu Überlegungen über den strategischen und geopolitischen Sinn der Mauer in
der Geschichte. Inwiefern sich die mesopotamischen Mauern, die kappadokische Mauer, der römische Limes, die
Chinesische Mauer oder die deutsche Mauer ähneln oder unterscheiden, soll hier erörtert werden.
Donnerstag, 12. November 2009, 19 Uhr c.t.
Das Erbe der
Osmanen
Prof. Dr. Maurus Reinkowski (Lehrstuhl für Islamwissenschaft und Geschichte der
islamischen Völker, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
Hörsaal M 014, LMU
Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Hinweise auf das
osmanische Vermächtnis in den osmanischen Nachfolgestaaten auf dem Balkan und in der arabischen Welt sind meist
sehr allgemein. Die Autoren wiederholen Altbekanntes zur osmanischen Geschichte. Wie im Falle Südosteuropas kommt
auch in der arabischen Welt das osmanische Erbe in der Architektur, in einzelnen Elementen der Alltagskultur und
in Lehnwörtern am deutlichsten zum Ausdruck. Eine konkrete ‚Osmanizität‘ lässt sich wohl nur über den Weg
vergleichender struktureller Untersuchungen zum imperialen Erbe der habsburgischen, russischen und osmanischen
Reiche erfahren.
Montag, 06. Juli 2009, 19 Uhr c.t.
Streifzüge durch die türkische
Literaturgeschichte - Standpunkte und Blickwinkel aus dem türkischen Literaturleben
Prof. Dr.
Mark Kirchner (Justus-Liebig-Universität, Giessen)
Hörsaal M 014, LMU Hauptgebäude,
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Seit ihrer radikalen Loslösung von den
Vorbildern der klassischen arabischen und persischen Literatur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte
sich die türkische Literatur nach der Gründung der Republik von einer relativ unbedeutenden Literatur am Rande
Europas zu einer produktiven Nationalliteratur und weiter zu einem dynamischen und wettbewerbsfähigen Zweig des
globalisierten Literaturbetriebs entwickeln. Dieser bisweilen abenteuerliche Weg, der von scharfen
Richtungsdiskussionen, Polemiken und politischen Verfolgungen gekennzeichnet war und ist, wird im Vortrag auf der
Basis von kurzen Auszügen aus Briefen, Interviews, Manifesten, Buchbesprechungen und anderen Texten aus dem
türkischen Literaturleben nachgezeichnet.
Mittwoch, 17. Juni 2009, 19 Uhr c.t.
Vergangenheit in Beyoglu - Oder wie
sich ein Stadtviertel an seine Geschichte erinnert
Prof. Dr. Christoph K. Neumann (Institut für
den Nahen und Mittleren Osten, München)
Hörsaal F 007, LMU Hauptgebäude,
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Die heutige Bedeutung des Bezirks
verdankt sich nicht nur der Konzentration von kulturellen Institutionen und dem Nachtleben, sondern auch der
Erinnerung, die dieses Viertel von alternativen Subzentren Istanbul (Kadiköy, Bagdad Caddesi, Bakirköy, Sisli
etc.) unterscheidet: Beyoglu wird erinnert und immer noch begriffen als Ort türkischer Modernität. Dabei spielt
die historische Photographie – ihr wird im Vortrag viel Platz eingeräumt – eine besondere Rolle, waren doch die
ersten Ateliers der Stadt hier angesiedelt.
Mittwoch, 03. Juni 2009, 19 Uhr c.t.
Schiffe an der Decke - Die
Darstellung der Lepantoschlacht in der barocken Deckenmalerei
Angelika Dreyer, M. A. (Institut
für Kunstgeschichte, München)
Hörsaal F 007, LMU Hauptgebäude,
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Als Don Juan d'Austria am 7. Oktober
1571 die äußerst blutige Seeschlacht von Lepanto gewann, war dies zugleich der entscheidende Sieg der Christen,
der die Vormachtstellung der Türken zur See endgültig brach. Zeitgleich zur Schlacht betete Papst Pius V. in Rom
den Rosenkranz und die Kraft dieses Gebetes trug, aus katholischer Sicht, entscheidend zum Sieg bei. Zahlreiche
barocke Freskanten ergriffen die Gelegenheit für drastische Darstellungen der Seeschlacht, bei der die Hilfe der
Gottesmutter als Beistand über die verdammenswerte "Häresie" begriffen wurde.
Dienstag, 12. Mai 2009, 19 Uhr c.t.
Krieger, Priester, Bronzeschmiede -
Neue Forschungen zu frühbronzezeitlichen Eliten in West- und Inneranatolien
Dr. Thomas
Zimmermann (Bilkent University, Ankara)
Hörsaal 001, LMU Historicum, Schellingstraße
12, 80799 München
Die Herausbildung hervorgehobener Gesellschaftsschichten in
Altanatolien ist vor allem für das dritte Jahrtausend v. Chr. ein archäologisch gut belegtes Phänomen. Die
reichen Funde aus Troia, Eskiyapar und Alaca Höyük zeugen von einem weit verzweigten Handelsnetz, das unter
Kontrolle einer Elite stand. Der Vortrag versucht ein lebendiges Bild zur Genese und Struktur dieser frühen
Eliten und ihrer technischen wie sozialen Innovationen zu zeichnen.
Mittwoch, 22. April 2009, 19 Uhr c.t.
Mein Vater Prof. jur. Ernst Hirsch
und sein Buch "Als Rechtsgelehrter im Lande Atatürks"
Enver Hirsch
IBZ Internationales Begegnungszentrum, Amalienstraße 38, 80799 München
Zur Wiederauflage anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2008 der ursprünglich 1982 erschienenen
Autobiographie von Prof. Ernst Hirsch, der als Professor von 1933 bis 1952 in Istanbul und Ankara lehrte und der
als Vater des türkischen Handelsrechts gilt, spricht sein Sohn Enver, der selbst noch in der Türkei geboren
wurde, über seine Erinnerungen an seinen Vater und liest Ausschnitte aus dessen Buch.
Dienstag, 03. Februar 2009, 19 Uhr c.t.
Mellings Darstellung des
multiethnischen Lebens in der osmanischen Hauptstadt am Bosporus zur Zeit Selims III. in Text und Bild
Prof. Dr. Astrid Debold-Kritter (Berlin)
Hörsaal M014, LMU
Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Die von Orhan Pamuk in
seinem Buch "Istanbul. Erinnerungen an eine Stadt" vorgestellten Veduten des unter Selim III. wirkenden
europäischen Künstlers und Architekten M. Melling erweisen sich als eine wahre Fundgrube, betrachtet man sie im
Zusammenhang mit dem Text der 1819 in Paris edierten "Voyage pittoresque de Constantinople et des rives du
Bosphore". Die prachtvolle Originalausgabe besteht aus 48 großformatigen Bildtafeln Mellings, zugehörigen
Erläuterungstexten und drei aktualisierten topographischen Karten. Mellings Landschaftsprospekte, Ansichten von
Plätzen und Innenräumen mit ethnischer Szenerie im Vordergrund dokumentieren wirklichkeitsgetreu die Hauptstadt
des osmanischen Reichs und ihre Umgebung. Dieses singuläre Werk der Reiseliteratur kann noch heute Wesentliches
zur Orientierung in der geschichtsträchtigen Metropole Istanbul erklären und es sichtbar und verständlich machen.
Dienstag, 27. Januar 2009, 19 Uhr c.t.
Schrieben die Osmanen nur 2000
Bücher? Einige Notizen zum frühen osmanischen Schrifttum
Prof. Dr. Jan Schmidt
(Leiden)
Hörsaal M014, LMU Hauptgebäude Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Dr. Jan Schmidt lehrt und forscht derzeit am Department für Türkische Studien an
der Universität Leiden (NL). Sein besonderes Interesse gilt dem osmanischen Schrifttum. Er hat zahlreiche
Publikationen zum osmanischen Druckwesen, zur osmanischen Literatur sowie Arbeiten zu kultur- und
geistesgeschichtlichen Fragen verfasst. Herr Schmidt betreut zudem die überaus wertvolle Sammlung an Osmanica an
der Universität Leiden.
Montag, 27. Oktober 2008, 19 Uhr c.t.
Als Lehrer in der Türkei - Deutsche
Lehrer an türkischen Schulen erinnern sich
IBZ München, Amalienstr. 38, 80799
München
Entsprechend der Veranstaltung ,,Eine Jugend in der Türkei. Kinder
berühmter Väter erinnern sich" von 2007 erinnern sich einige Lehrer aus Deutschland, die mehrere Jahre in
Istanbul bzw. in der Türkei unterrichtet haben, an diese Zeit, an ihre Erfahrungen in der Schule bzw. mit den
Schülern, mit dem Leben in der Türkei. An dem Podiumsgespräch nehmen fünf Lehrer und eine Lehrerin teil und als
Gast Prof. Dr. Turgut Saner, ehemaliger Schüler des Alman Lisesi Istanbul (Deutsche Schule Istanbul). Moderation:
Max Leonhard, München
Donnerstag, 27. November 2008, 19 Uhr c.t.
Stile und Identitäten an den
Istanbuler Holzbauten
Prof. Dr. Turgut Saner (Istanbul/München)
Hörsaal M105, LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Prof. Saner behandelt die vielfältigen Stile an den osmanischen Wohnbauten und Palästen von der
klassischen osmanischen Zeit, dem Barock und Rokoko, dem Jugendstil bis zur Orientmode. Dabei werden deren
Beziehungen zur Monumentalarchitektur, zum Standort und zum Teil zu den Personen aufgezeigt, die diese Bauten
errichten ließen. Turgut Saner ist Professor für Architekturgeschichte an der Technischen Universität Istanbul
und übernimmt im WS 2008/09 die Vertretung für Prof. Avinoam Shalem am Institut für Kunstgeschichte an der LMU
München.
Mittwoch, 06. Februar 2008, 18 Uhr c.t.
Die Aleviten der
Türkei: Religiöse Autorität im Wandel
Ass. Prof. Dr. Markus Dressler
Hörsaal 101 Institut
für Geschichte und Kultur des Nahen Orients sowie Turkologie, Veterinärstr.1,
80539 München
Im traditionellen
Alevitum Anatoliens war der dede nicht nur für das religiöse Ritual zuständig,
sondern besaß darüber hinaus auch Autorität in politischen und rechtlichen
Angelegenheiten. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert, und
der dede ist heute in erster Linie für religiöse Fragen und alevitische Rituale
zuständig. Der Vortrag beleuchtet die Transformation des dede -Amtes auf dem
Hintergrund sozio-historischer Veränderungen sowie der spezifischen
Religionsdiskurse der Türkei und Deutschlands. In diesem Zusammenhang wird auch
die Rolle des „modernen dede “ bei der jüngeren Renaissance des Alevitums
diskutiert.
Montag, 18. Februar 2008, 19 Uhr
Die Arbeit der
Goethe-Institute in der Türkei
Claudia Haan-Rahbe
Hörsaal M014,
Hauptgebäude der Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1
Mehr als 50 Jahre
Arbeit der Alman Kültür Merkezi / Goethe-Institute in der Türkei beschränkten
sich in erster Linie auf den Westen der Türkei – Ostanatolien war weitgehend
von Kulturveranstaltungen ausgeschlossen. Der Reformkurs Richtung Europa
fordert aber die Einbeziehung des ganzen Landes. Welche Schwierigkeiten,
Hindernisse und Chancen bedeutet die Ostausdehnung? Claudia Hahn-Raabe, seit
01.01.2006 Leiterin des Goethe-Instituts Istanbul war zuvor tätig in Brüssel,
New York und Boston. Von 1985 bis 1989 arbeitete sie im Projekt „Deutsch für
ausländische Arbeitnehmer“ , einem Fortbildungsprojekt zur Qualifizierung von
Lehrern, die in Deutschkursen türkische Arbeitnehmer unterrichteten.
Mittwoch,
12. März 2008, 19:00 Uhr s.t.
Mitgliederversammlung
Ab 18 Uhr Vorfilm „Der Basar von Urfa“
Kasino des
Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen,
Rosenkavalierplatz 2
Dienstag,
09. Oktober 2007, 19:00 Uhr
Anatolische Volksmärchen
Frigge-Marie
Friedrich
Vortrag mit ausgewählten
Märchenbeispielen – von 1270 v. Chr. bis zur Moderne – umrahmt von CD-
Einspielungen alter türkischer Musik. Frau Friedrich ist eine
Märchenforscherin, Gestalterin und Verlegerin. Sie ist sein 1984 Mitglied der
Europäischen Märchengesellschaft und gründete 1986 die Starnberger
Märchenseminare. Aufgabe dieser Seminare ist die Auseinandersetzung mit der
Kulturgeschichte europäischer Länder und deren Volksmärchen. Außerdem gestaltet
und editiert sie im eigenen Verlag CREATIV-STUDIO F.M. FRIEDRICH eine
erfolgreiche Hörbuchreihe: „Alte Märchen und alte Musik“. 1987 gründete sie
einen deutsch-türkischen Selbsthilfeverein in Starnberg zu Re-Integration
heimkehrender türkischer Kinder in der türkischen Heimat.
Dienstag,
26. Juni 2007, 19 Uhr c.t.
Das Kostüm des polnischen Adels und seine türkische Herkunft
Prof.
Tedeusz Majda (Warschau)
Die Kleidung der polnischen
Adelsklasse "Szlachta" wurde im 16. bis 18. Jahrhundert durch die
türkische Kleidung beeinflusst. Dieser Typ von Kleidung wurde als polnische
Nationalkleidung anerkannt. Im Vortrag werden verschiedene Beispiele - meistens
Portraits - gegeben, die die orientalischen Einflüsse zeigen.
Samstag, 2. Juni 2007
Exkursionnach Karlsruhe
Besuch des Museums
"Türkenbeute" unter Führung von Prof. Majer und der Ausstellung
"die ältestens Monumente der Menschheit - Vor 12.000 Jahren in Anatolien
19. bis 26. Mai 2007
Türkeireise
Dienstag 8. Mai 2007, 19:30 Uhr pünktlich
Wiederholung - wegen
technischer Probleme im Dezember 2006
Mozart und die Türken
Prof. Dr. Wolfgang Mastnak
Donnerstag, 3. Mai 2007, 19 Uhr c.t.
Diplomaten unter
Hausarrest - Habsburgische Gesandte an der Hohen Pforte
Dr. Ernst Petritsch (Wien)
Montag 23. April, 18 Uhr c.t.
Prof. Dr. Adolf Hoffmann (Berlin) - Prof. Dr. Mustafa Sayar (Istanbul)
“Karasis – Eine
hellenistische Bergfestung in Kilikien"
Mittwoch, 14. März 2007, 19.00 Uhr
Mitgliederversammlung 2007
Vorprogramm 18:00:
Farbfilm: Fazil Say: alla Turca
Mittwoch 14. Februar 2007, 18 Uhr c.t.
Gesprächsrunde:
„Eine Jugend in der
Türkei“ Kinder berühmter Väter erinnern sich
Montag 4. Dezember 2006
Mozart und die Türken
Prof. Dr. Wolfgang Mastnak
Dienstag 28. November 2006.
100 Jahre deutsche
Grabungen in Didyma
(mit Lichtbildern)
Prof. Dr. Andreas Furtwängler (Halle)
Mittwoch 25. 10. 2006
Zu gemütlichem Beisammensein sehen wir uns anlässlich des
Zuckerfestes (Seker
Bayram) im:Restaurant Bosporus
Mittwoch 20. September 2006
Führung durch die
Sonderaustellung „Mythos Troja“
durch PD Dr. Lâtife Summerer
Donnerstag 6. - 9. Juli 2006
Exkursion nach Wien: Wien
und die Osmanen – eine Spurensuche
Donnerstag 22. Juni 2006
EMINE - Die Geschichte
einer Migration
ein Film von Barbara Trottnow
Montag 12. Juni 2006
Auf den Spuren alter
Kulturen in Ost-Anatolien (Diavortrag)
Dr. Bernd Löhberg (Wülfrath)
Montag 8. Mai 2006
Dr. Ahmet Yaras (Edirne)
Allianoi. Eine antike
Kurstadt bei Pergamon
Donnerstag 4. Mai 2006
„Schmuck für den
Sultan“ (mit Lichtbildern)
Prof. Gül Irepoglu, Universität
Istanbul
Mittwoch 26. April 2006
VOM DISKURS ZUM
PROTEST: „Der unterschiedliche Werdegang der türkischen Frauen“
Prof. Dr. Nermin Abadan-Unat,
Istanbul
Mittwoch, 15. März 2006
Mitgliederversammlung
2006
Vorprogramm 18:00: Farbfilm: Fazil Say: alla Turca
Mittwoch 22. Februar 2006
"Mythos Troja:
Vorbereitungen einer Ausstellung"
Führung durch die Antikensammlung
durch Konservator Dr. Florian Knauß
Donnerstag. 19. Januar 2006
Dr. Karin Rührdanz, Halle
"Iranische Kunst
der Mongolen- und Timuridenzeit in den Alben des Freiherrn Heinrich v.
Diez"
In Zusammenarbeit mit dem MZIS
und der Gesellschaft der Freunde islamischer Kunst und Kultur e.V.
Donnerstag. 8. Dezember 2005
Prof. Dr. H. G. Majer, LMU Münchenl
„Augsburger Künstler
des 17.Jahrhunderts und ihre Illustrationen zur osmanischen Geschichte“
Donnerstag 17. November 2005
Führung durch die Ausstellung: "Dschingis Khan und seine Erben. Das Weltreich der
Mongolen“
Völkerkundemuseum München
Freitag 4.11.2005
Ramazan Bayrami Bayram-Stammtisch
Sonntag, 23. Oktober 2005
Ausstellungsbesuch in Völklingen
"Schätze aus 1001
Nacht - Faszination Morgenland"
Donnerstag 20.10.2005
Dr. Ludwig Ammann, Freiburg
"Auf dem Weg zu
einem europäischen Islam? Muslime in Deutschland und Europa"
Sa., 24. und So., 25.09.2005
BAZAR ORIENTALE
Foyer des Völkerkunde-Museums
München
Anatolische Kelims , Silberschmuck aus Marokko, Schattenspielfiguren aus
Indonesien und viele andere ausgewählte Stücke aus den privaten Sammlungen der
Mitglieder der Gesellschaft der Freunde islamischer Kunst und Kultur e.V.
Dienstag 12. Juli 2005
Prof. Dr. Hans Hollerweger
Professor Emeritus für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Linz
Die Christen im Tur Abdin / Südosttürkei - Ihre Hoffnung auf eine Zukunft
Montag 6. Juni 2005
Frau Prof. Dr. Christine
Bruns-Özgan, Universität Konya
Knidos - Neue
Ausgrabungsergebnisse
Donnerstag 12. Mai 2005
Dr. Andreas Schachner, Institut für
Vorderasiatische Archäologie LMU München
Assyriens Könige an der
Tigrisquelle - Neue Archäologische Forschungen (2004) am Tigristunnel in der
Südost-Türkei
Donnerstag 14. April 2005
Dr. Tobias Heinzelmann
(Orientalisches Seminar der Universität Zürich)
"Bilder zwischen Kunst
und Propaganda - Karikaturen und satirische Zeitschriften im Osmanischen Reich,
19. und 20. Jahrhundert."
Mittwoch, 16. März 2005
Mitgliederversammlung
2005
Vorprogramm "Yörük" (Nomaden in Anatolien) ein Film von Dr. Harald
Böhmer
Donnerstag 3. Februar
Dr. Barbara Pusch, Orient-Institut
der DMG Istanbul
Neue muslimische Frauen im
Spiegel der sich wandelnden türkischen Gesellschaft
Dienstag 25. Januar 2005
Prof. Dr. Barbara Kellner-Heinkele
(Institut für Turkologie, Frei Universität Berlin)
Biblische Geschichten
in islamisch-türkischem Gewand
Montag, 29. November 2004
Prof. Dr. Bahri Yilmaz
Jean Monnet Professor an der Sabanci Universität Istanbul
Die Türkei vor den Toren
Brüssels
Donnerstag 11. November 2004
Ausstellungs-Führung durch Dr. Gisela
Zahlhaas
DIE WELT VON BYZANZ
-Europas östliches Erbe-. Glanz, Krisen und Fortleben einer tausendjährigen
Kultur
Mittwoch 20. Oktober 2004
Dr. des. Irene Schönberger, Linden-Museum Stuttgart
"Wallfahrtswesen und
-orte in und um Istanbul"
Samstag 25. September 2004
Ausstellungsbesuch in Traunstein,
Führung durch Harald Böhmer
Zelte, Kelims und Kamele -
Nomaden in Anatolien
Donnerstag 29. April 2004
Prof. Gernot Wilhelm, Würzburg
"Tempel und
Naturheiligtümer in der hethitischen Stadt Sarissa"
Mittwoch, 17. März 2004
Mitgliederversammlung
2004
Vorprogramm: ORHAN PAMUK: Wie ein Tanz auf dem Seil
Donnerstag, 26. Februar 2004
IM ANDENKEN AN
ANNEMARIE SCHIMMEL
WOLF EUBA - HALEH ALP: POESIE DES ORIENTS - MUSIK DES ABENDLANDES
Donnerstag, 19. Februar 2004
PROF. DR. THOMAS FAIST (Hochschule
Bremen)
„Mehrfache
Staatsbürgerschaft in einer sich globalisierenden Welt“
Samstag, 24. Januar 2004
Ausflug nach Stuttgart zur
Ausstellung
"Der lange Weg der
Türken"
Dienstag 2. Dezember 2003
Nico SANDFUCHS, M.A. (München)
Der lange Weg in die
Demokratie: Zur politischen Rolle des türkischen Militärs in der Türkei.
Montag, 17. November 2003
Prof. Dr. Tomris Bakir (Ege Universität Izmir)
Neue Ausgrabungen im
Satrapensitz Daskyleion (mit Lichtbildern)
Samstag, 1. November 2003
Bazar
Europa............ Alte und neue Klänge aus sieben Ländern
Andrea Giani Gesang, Perkussion
Aylin Aykan Klavier
Seref Dalyanoglu Ud, Tanbur (verschiedene orientalische Lauten), Perkussion
Mittwoch, 22. Oktober 2003
Dr. Özgür Savasçi (LMU München)
80 Jahre Türkische
Republik: Die türkische Schriftreform
Freitag, 3. Oktober 2003
"Tango alla
Turca" - Ensemble Tombaz (Amsterdam)
Alte türkische Tangos,
"Kantos" und Schlager aus der großen Zeit des Orient-Express
Dienstag 8. Juli 2003
Dr. Werner Kraus (Universität Passau)
"Gärten der Ordnung - Gärten der Lust. Die Idee des Paradiesgartens im
Islam und anderen Kulturen"
Dienstag, 3. Juni 2003
Zwei Reiche eine
Hauptstadt: Konstantinupolis - Kostantanie / Istanbul - 29. Mai 1453
Prof. Dr. Albrecht Berger: Von
der Hauptstadt der Rhomäer zum griechischen Traumbild
Prof. Dr. Hans Georg Majer: Vom islamischen Traumbild zur Hauptstadt der
Osmanen
PD. Dr. Lioba Theiss: Der Versteinerte Traum: die Kuppel als Traum oder Trauma
Dienstag, 13 Mai 2003
Frau Prof. Dr. Nermin Abadan-Unat
Migration ohne Ende. Vom Gastarbeiter zum transnationalen Bürger
Dienstag, 8. April 2003
Eröffnung der Ausstellung:
Nahrung für die Seele –
Welten des Islam
Völkerkundemuseum München
Mittwoch, 19. März 2003
Migliederversammlung
der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bayern e.V.
Vorprogramm: Farbfilm
Die Osmanen: Vom
Großreich zum Staatsbankrott
(ein Film des Bayerischen Fernsehens
2002)
Donnerstag 20. Februar 2003
Professor Dr. Turgut Saner (Technische Universität Istanbul)
Die Osmanen und der
Orient
Im bis fast auf den letzten Platz
besetzten Hörsaal 218 der LMU schilderte Prof. Saner in glänzendem Deutsch den
Einfluss orientalischer, oftmals persischer Architektur auf die Bauten der
Osmanen. Für die Zuhörer, darunter ein hoherAnteil an hier lebenden Türken,
ergaben sich völlig neue Einsichten, da viele der von Saner gezeigten Bauten
nur noch in alten Ansichten existieren.
Montag 3. Februar 2003
Prof. Francesco d’Andria (Universität Lecce),
"Hierapolis: Die
Stadt des Apollonorakels. Neue italienische Forschungen in Pamukkale"
Im überfüllten Saal des Instituts
für Klassische Archäologie berichtete Prof. Andria mit grosser Kompetenz und
italienischem Charme über seine Forschungen in Pamukkale.
Dienstag, 14. Januar 2003
Dr. Ulrike Tischler (Universität Graz),
"Die
Pera-Gesellschaft von Istanbul im 20. Jahrhundert. Verborgene Identitäten in
der Metropole am Bosporus"
In dem mit interessierten Zuhörern
überfüllten Raum des Nahostinstituts sprach Frau Tischler über ihr Projekt
"Multikulturalität mit Tradition: Die Gesellschaft des Istanbuler
Stadtviertels Pera/Beyoglu in der 2. Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte
des 20. Jahrhunderts“. Frau Tischler ging der Frage nach der kulturellen
Identität der Einwohner dieses Stadtviertels bzw. nach deren Mehrfachidentitäten
nach. Quellen waren Interviews mit Zeitzeugen in Istanbul und Athen, sowie
Reiseberichte, diplomatische Korrespondenz und Zeitungen. Frau Tischler sprach
lebendig und schnell, manchmal leider allzu schnell und nicht laut genug,
besonders für ältere Zuhörer. An Ihre Ausführungen schloss sich eine lebhafte
Diskussion an.
Dienstag, 10. Dezember 2002.
Prof. H.G. Majer, München
"Sultansmutter,
Damen und Eunuchen: Harem und Herrscher im Osmanischen Reich "
Wir haben das Jahr mit einem Vortrag
unseres Vorstandsmitglieds Professor Hans Georg Majer abgeschlossen. Sein Thema
hatte zahlreiche begeisterte Zuhörer angelockt. Anschaulich, mit Bildern
unterlegt, hat er sehr humorvoll mit dem einen oder anderen Vorurteil
aufgeräumt. Gleichzeitig aber auch mancher Illusion die historische Realität
gegenübergestellt. Frau Taluy dankte Herrn Professor Majer im Namen des
Vorstandes und der Gesellschaft für sein langjähriges Wirken. Traditionell
ließen wir den Abend mit einem kleinen Empfang im IBZ ausklingen, bei dem noch
lange angeregte Gespräche geführt wurden.
Donnerstag, 14. November 2002
Dipl.Ing Christian Erber (München)
"Hinter Schleier
geblickt, zwischen Zeilen gelesen. Anmerkungen zu Stickereien und anderen
Textilien aus dem Mittelmeerraum"
Unser Vorstandsmitglied, Herr
Christian Erber, ist seit Jahren Sammler und Kenner alter Textilien. In seinem
Dia-Vortrag, der in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde Islamischer
Kunst und Kultur veranstaltet wurde, zeigte er uns zahlreiche erlesene Beispiele
von Stickereien und Textilien aus dem gesamten Mittelmeerraum.
Dienstag 15. Oktober 2002
Karin Emine Yesilada, München
"Nazims Enkel
schreiben weiter"
Frau Karin Emine Yesilada begeisterte
mit einen vielseitigen und schwungvollen Vortrag über Nazim Hikmets
„literarische Enkel“. Sie stellte junge türkisch-deutsche Autoren vor, die sich
von seiner Dichtung inspirieren lassen.
Dienstag, 9. Juli 2002
Vortrag Ahmet Naz, München
"Erziehungsnotstand"
in Deutschland und die Zukunft unserer (türkischen) Kinder
Ahmet Naz behandelte in seinen
Vortrag den „Erziehungsnotstand“ in Deutschland und die Zukunft unserer
(türkischen) Kinder. Er vermittelte kompetent viele neue Details zur Diskussion
über die Pisa-Studie.
Donnerstag, 13. Juni 2002
Vortrag Regine Erichsen, Bonn
Die Frauenbewegung am
Bosporus
Frau Dr. Regine Erichsen vermittelte
einen aufschlußreichen Einblick in Entwicklung und den Stand der Frauenbewegung
in der Türkei sowie deren Erfolge und Auswirkungen im täglichen Leben der
Türkischen Frauen. Die Einführung erfolgte durch Frau Maria Kalaç, die in Ihrer
Eigenschaft als Gleichstellungsbeauftragte des Bayerischen Rundfunks am
Beispiel des Senders über die Situation arbeitender Frauen in Deutschland
berichtete
Samstag, 15. Juni 2002
"Lange Nacht des Buches"
Lesung aus Tausend und
einer Nacht mit arabischer Musik
Im Rahmen der „Langen Nacht der
Bücher“ fand eine Lesung aus den bisher unveröffentlichten Texten einer neuen
Übersetzung von Tausendundeine Nacht statt, die mit arabischer Musik umrahmt
wurde. Die an diesem Abend mehrfach wiederholte Lesung erfreute sich jedes Mal
großer Aufmerksamkeit eines breiten Publikums. Für das kommende Jahr ist eine
ähnliche Veranstaltung in Planung.
Montag, 13. Mai 2002
Vortrag Prof. Cecil L. Striker, Philadelphia (USA)
"Neues aus Byzanz:
Forschungen und Funde bei der Kalenderhane Camii in Istanbul".
Montag, 6. Mai 2002
Vortrag Martha Henze (USA)
"Die osmanische Türkei und Abessinien. Gegensätze und Zusammenhänge im 17.
Jh."
Dienstag, 12. März 2002
Film: Der Glanz von Konstantinopel
Mitgliederversammlung 2002 mit Neuwahl des Vorstands
Auf der Mitgliederversammlung 2002
wurde neu in den Vorstand gewählt Herr Dr. Orhan Alp. Ausgeschieden ist Frau
Professor Mine Ciner. Der Vorstand und die Mitgliederversammlung dankt ihr herzlich
für die geleistete Arbeit.
Dienstag, 19. Februar 2002
Vortrag mit Lichtbildern
Prof. Dr.-Ing. Wolf Koenigs, Technische Universität München
"Hagia Sophia und
Süleymaniye Camii" - Ein Vergleich
Mehr als 100 Zuhörer waren
fasziniert von dem Strukturvergleich dieser beiden exemplarischen Bauwerke.
Obwohl auf den ersten Blick beide Bauten sehr ähnlich wirken, zeigte Prof.
Königs detailgenau die grossen konzeptionellen und baulichen Unterschiede auf.
Mittwoch, 13. Februar 2002
Vortrag Frau Prof. Dr. Zehra Ipsiroglu
"Literarischer
Terrorismus" Türkische Kinder- und Jugendliteratur auf dem Prüfstand
Donnerstag 17. Januar 2002
Diskussionsveranstaltung mit
MdB Cem Özdemir, Ludwigsburg
"Fundamentalismus
und Nationalismus" Etwa 120 Zuhörer waren in
den grossen Vortragssaal des KVR gekommen um Cem Özdemir zu hören und zum Teil
auch kontrovers mit ihm zu diskutieren.

Cem Özdemir bei seinem Vortrag. -----------Der türkische Generalkonsul
Haldun Otman.
Mittwoch, 5. Dezember 2001
Lesung von Nevfel Cumart, Bamberg
"Zwischen
McDonalds und Minarett" Die zweite Ausländergeneration in Deutschland
Dienstag, 27. November 2001
Aylin Aykan, Piano
Konzert: Von Küste zu
Küste...
Klaviermusik aus Griechenland und
der Türkei
Montag, 26.November.2001
Vortrag Prof. Gilles Veinstein (Paris)
Davidstern und Halbmond
- Zentren jüdischen Lebens im Osmanischen Reich
Jewish History in the Frame of
Ottoman History.
Sonntag 7. Oktober 2001
Bursa Karagöz Tiyatrosu
Karagöz Theater mit R. Sinasi Celikkol und seiner Frau Aysel aus Bursa
"Karagöz" -
Türkisches Schattenspiel, Cifte Cadillar - Cazilar, (Das Hexenspiel)
Sonntag 1. Juli 2001
Sinasi Dikmen, Frankfurt
"Wenn der Türke
zweimal klingelt"
Mit einem heiter-besinnlichen
Rahmenprogramm des deutsch-türkischen Kabarettisten Sinasi Dikmen und einem
kleinen Buffet hinterher wurde das 10-jährige Bestehen unserer Passauer
Zweigstelle gefeiert. Rund 100 Gäste im Saal der Rheno-Frankonia waren
begeistert vom Charme dieser Vorstellung, die weder Deutsche noch Türken, weder
Nord noch Süd ungeschoren liess.

Sinasi Dikmen
Mittwoch, 20. Juni 2001
Vortrag mit Lichtbildern
Prof. Dr. Dieter Hertel, LMU München
TROJA: Mythos, Geschichte
und Archäologie
Die in Stuttgart gewonnenen Eindrücke
von Troja wurden hier noch einmal vertieft und kritisch beleuchtet. Wer nicht
in Stuttgart dabei sein konnte, hatte hier die Gelegenheit, sich zu
informieren, falls er in dem wegen des unerwartet grossen Andranges überfüllten
Vortragsraumes des Historicums noch einen Platz gefunden hatte. Mehr als 200
Besucher wollten hinein, leider fanden nur 140 einen Sitzplatz. Da mit diesem
grossen Interesse nicht gerechnet werden konnte, stand so kurzfristig leider
kein anderer Raum zur Verfügung.
Samstag, 26. Mai 2001
Ausflug nach Stuttgart zur
Ausstellung: TROIA - Traum und Wirklichkeit
Im 8. Jahrhundert v. Chr. begründete der
griechische Dichter Homer mit seinen Meisterwerken Ilias und Odyssee die
europäische Literatur. Seitdem ist der Name Troia weit mehr als nur die
Bezeichnung für eine antike Stadt in Kleinasien. Zum ersten Mal präsentierte
eine Ausstellung mit mehr als 800 Exponaten dieses spannungsreiche Thema in
einer umfassenden Darstellung. Um die Gegenpole Traum und Wirklichkeit
erschlossen sich den Besuchern facettenreiche und faszinierende Bilder von
Troia.
Insgesamt wurden mehr als 250000 Besucher gezählt, darunter eine Gruppe von 36
Mitgliedern der DTG aus München, die auf reservierten Plätzen im ICE anreiste.
Der Andrang war so gross, dass wir nachreservieren mussten und letztendlich
nicht alle Interessenten mitnehmen konnten. In Stuttgart gab es aufgrund der
Voranmeldung in der überfüllten Ausstellung keine Wartezeit. Besonders danken
wir unserem kundigen und kritischen lokalen Führer Herrn Papadopulos, der uns 2
Stunden geduldig durchs Gedränge führte.
Samstag, 5. Mai 2001
Führung: Dr. Stefan Wimmer, LMU München
Stadtrundgang: Maschallah:
Muslime in München
Für die Mitglieder bestand Gelegenheit
unter der kompetenten Führung von Herrn Wimmer von "StattReisen
München" einen orientalisch geprägten Spaziergang durch die Ludwigsvorstadt
zu unternehmen. Leider war die Beteiligung, wohl aufgrund des
zweifelhaften Wetters, sehr gering.
Donnerstag, 22. März 2001
Vortrag: Botschafter a. D. Dr. Ekkehard Eickhoff, Bonn
"Bewährte
Partnerschaft" Die Türkei und Deutschland in den Ost-West-Krisen der
Nachkriegszeit
Im überfüllten Vortragssaal des IBZ, des
Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft München e.V. gab Botschafter
a.D. Dr. Ekkehard Eickhoff mit seinem Vortrag einen fundierten und lebendigen
Einblick in eine "Bewährte Partnerschaft", in der beide Länder oft
sehr kontroversen Situationen ausgesetzt waren.

Botschafter
a.D. Dr. Ekkehard Eickhoff

Im
Vortragssaal des IBZ, des Internationalen
Begegnungszentrum der Wissenschaft München e.V
Mittwoch, 21. Februar 2001
Mitgliederversammlung 2001
Vorprogramm: Entführung in das Serail: Zentrum der Macht (Farbfilm)
Am 21.02.01 fand die jährliche
Mitgliederversammlung statt. Vorab wurde ein Film des Bayerischen Fernsehens
über das Tokapi Serail gezeigt ("Entführung in das Serail: Zentrum der
Macht"). In der Mitgliederversammlung, die gut besucht war und in der rege
diskutiert wurde, wurden aus dem Kreis der Mitglieder zahlreiche Anregungen
vorgebracht. Näheres demnächst in einem Mitgliederbrief.
Montag, 15. Januar 2001
Video-Farbfilm-Vorführung
"Mit dem Fahrrad durch die Türkei" von Istanbul nach Izmir
"Mit dem Fahrrad durch die
Türkei" fuhren unsere Mitglieder Gabriele und Günter Kranz. Sie haben Ihre
unvergesslichen Eindrücke auf Video festgehalten, und interessierte Mitglieder
an einer Reise von Istanbul nach Izmir teilhaben lassen. Auf weitere
Reiseberichte darf man gespannt sein.
Montag, 18. Dezember 2000
Vortrag: Dr. Özgür Savasci , LMU München
Beobachtungen über
Sprachentwicklung türkischer Migranten in der Bundesrepublik.
Germanismen im Sprachgebrauch der türkischen Bevölkerung in Deutschland -
Gedanken über Wortentlehnungen und Sprachmischung.
Eine Kurzfassung dieses Vortrags wurde
soeben publiziert in "Berichte 2000 aus dem IBZ", 42-45,
Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft München e.V., 2001, ISBN
3-00-007748-0.
Montag, 20. November 2000
Vortrag: Dr. Andreas Schachner, LMU München
Reiseeindrücke aus
Aserbaidschan und Nahcevan im Jahre 2000
Samstag 23. September 2000
Ausflug nach Ingolstadt:
Islamische Kunst aus privaten Sammlungen in Deutschland
Führung durch die Ausstellung im
Bayerischen Armeemuseum und Besichtigung der Lepantomonstranz in der
Bürgersaalkirche "Maria de Victoria"
3.-8.August 2000
Exkursion nach Istanbul.zur
Ausstellung "Padisahin Portresi / The Sultan's Portait"
Mittwoch, 19. Juli 2000
Vortrag: Dr. Brigitte Moser-Weithmann, Universität Passau,
Interkulturelle
Kommunikation zwischen Familienangehörigen deutscher Entsandter und der
türkischen Bevölkerung im Alltagsleben in Istanbul. Findet sie tatsächlich
statt?
Sonntag 16. Juli 2000,
Sommerfest des
Ausländerbeirats der Stadt München im Westpark: Informations-Stand der DTG
Bayern.
Samstag 8.Juli 2000
Picknick à la turca,
zusammen mit den Mitgliedern der Zweigstelle Passau
Samstag 27. Mai 2000
Der Anatolische Kelim,
Führung durch die Ausstellung in der Klosterkirche Traunstein
Montag, 15. Mai 2000
Autorenlesung: Sigrid
Weiner, Hof: Die Villa am Bosporus
Donnerstag, 6. April 2000
Vortrag: PD Dr. Lioba Theis, Universität Bonn
Die Kuppel als Motiv,
Der osmanische Architekt Sinan und das byzantinische Erbe
Mittwoch, 22. März 2000
Mitgliederversammlung 2000
Vorprogramm: "In einem Zug durch die Türkei" (Farbfilm)
Montag, 21. Februar 2000
Farbfilm-Vorführung:
"Von Ankara nach Antalya" über Kappadokien, Nemrut, Urfa, Kilis,
Anamur, 1993
Dienstag, 11. Januar 2000
Vortrag: Edzard Reuter
"Türken und
Deutsche" Anmerkungen aus der Sicht eines deutschen Freundes
Mehr als 200 Zuhörer folgten gespannt den Ausführungen von Edzard Reuter. Er
beschäftigte sich insbesondere mit den auch nach Jahrzehnten noch bestehenden
Vorurteilen und der Unkenntnis beider Seiten. Viele nicht sehr angenehme Züge
und Ansichten hielt er beiden vor - in der Hoffnung durch klare Ansprache der
Probleme etwas zur Lösung der Konflikte beizutragen. Das Publikaum war
beeindruckt und sehr nachdenklich über seine deutlichen Worte.
Kommentare: Martina Winkler und Stephan
Kroll
Fotos: Martina Winkler, Sinasi Dikmen